Köln Beschreibung Köln  
 
   
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Köln

Dieser Text beschreibt Köln.


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Köln Artikel

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das große Wimmelbilderbuch. Durch Stadt und Land. Maxiausgabe (Bilderbücher) Der Kauf hat sich gelohnt! Ich finde das Buch toll. Es ist schön gezeichnet, besonders die Personen in ihren Tätigkeiten. Es sind wirklich hunderte kleine Geschichten in diesem Buch versteckt. Ab und zu ist die Geschichte der Bilder ein wenig verrückt, aber ich finde das eher positiv. So kann man seiner Phantasie freien lauf lassen, zB woher...

Basisdaten

Köln Beschreibung

Köln Beschreibung


Wahlspruch
Et kütt, wie et kütt
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk
Köln
Kreis
Kreisfreie Stadt
Fläche
405,15 km²
Einwohner
965.954 (31.12.2003)
inkl. Zweitwohnsitze:
1.020.603 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte
2.384 Einwohner/km²
Höhe
37,5-118,04 m ü. NN
Postleitzahlen
50xxx/51xxx
Vorwahlen
0221;
02203 (Stadtbezirk Porz ohne Poll);
02232 (Meschenich);
02233 (Rondorf);
02234 (Lövenich, Weiden, Junkersdorf);
02236 (Godorf, Hahnwald, Immendorf, Gewerbegebiet Rodenkirchen, Sürth, Weiß)
Geografische Lage
50° 57′ nördl. Breite
KFZ-Kennzeichen
K
Amtl. Gemeindeschlüssel
05 3 15 000
Webseite
http://www.stadt-koeln.de
Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa....

Politik

Oberbürgermeister
Fritz Schramma (CDU)
Buch-Tipp: Die Stadt der Blinden. Der Mensch ist des Menschen Wolf Nobelpreisträger Saramago illustriert mit seinem Werk äußerst plastisch, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisiertheit ist. Nachdem sich die Epidemie einer weißen Blindheit über die Bewohner einer Stadt gelegt hat, dauert es ca. wenige Tage, bis die alten Regeln eines zivilisierten Miteinanders außer Kraft...

Bevölkerung

(Stand: 31.12.02)

Schuldenstand
3,12 Mrd. € (Stand: 31.12.02)
Arbeitslosenquote
11,3 Prozent (30.04.04)
Ausländeranteil
18,3 %
Altersstruktur
0-18 Jahre: 16,7 %
18-65 Jahre: 66,7 %
ab 65 Jahre: 16,6 %
Köln Beschreibung
Köln Beschreibung
Köln, Rheinufer

Köln (bis 1919 auch "Cöln") ist die viertgrößte Stadt Deutschlands und die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Köln hat einen der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte (mit dem Rangierbahnhof Gremberg und dem größte Container- und Umschlagebahnhof des Binnenlandes Eifeltor) und Binnenhäfen Europas. Die Stadt gilt als wirtschaftliche, kulturelle und historische Hauptstadt des Rheinlandes. Mit einem Ausländeranteil von 18,6  Prozent (189.030 Menschen) gilt Köln als multikulturelle Hochburg. Köln zählt zu den großen Universitätsstädten, der Anteil der Studenten in Köln liegt bei 8,3 %, das sind über 85 Tausend Studenten.

Köln ist besonders stolz darauf, Millionenstadt zu sein. In dem Zuge der letzten Eingemeindungen zu dem 1.01 1975 wurde diese Absicht zunächst erreicht (vergleiche Einwohnerentwicklung). Nachdem die Stadt Wesseling jedoch zu dem 1.07 1976 wieder ausgegliedert wurde, sank die Einwohnerzahl wieder unter die Millionengrenze. In letzter Zeit zählt man bei der Stadtverwaltung alle Einwohner, die mit einem Zweitwohnsitz gemeldet sind, mit. So kommt die Stadt auf 1.020.603 Einwohner (31. Dezember 2003). Offiziell waren Ende 2003 mit Erstwohnsitz aber ca. 965.954 Personen in Köln gemeldet.

Die wirtschaftliche Bedeutung Kölns liegt in ihrer Lage am Schnittpunkt des Rheins, mit einem der Haupthandelswege zwischen Ost- und Westeuropa, begründet.

Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch...

Geografie

Das Stadtgebiet erstreckt sich über 405,15 km&sup2 (linksrheinisch 230,25 km&sup2, rechtsrheinisch 174,87 km&sup2). Köln liegt 50° 56′33" nördlicher Breite und 06° 57′32" östlicher Länge. Der höchste Punkt liegt 118,04 Meter, der niedrigste 37,5 Meter über dem Meeresspiegel.

Köln ist eine der flächengrößten Städte Deutschlands.

Buch-Tipp: Die Stadt der wilden Götter. ECHT KLASSE !!! Die Stadt der wilden Götter ist echt toll, weil man richtig eintauchen kann. Alex und Nadia in dem Regenwald zu begleiten ist sehr schön. Als ich mit dem Buch fertig war war ich traurig, aber da hatte ich noch nicht gewusst, dass es noch zwei weitere bücher von Alex und Nadia gibt. Im Reich des goldenen Drachen und In dem Bann der Masken....

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Köln. Sie werden in dem Uhrzeigersinn, beginnend in dem Nordosten genannt:

Leverkusen (kreisfreie Stadt), Bergisch Gladbach und Rösrath (Rheinisch-Bergischer Kreis), Troisdorf und Niederkassel (Rhein-Sieg-Kreis), Wesseling, Hürth, Frechen und Pulheim (alle Rhein-Erft-Kreis), Dormagen (Rhein-Kreis Neuss) sowie Monheim (Kreis Mettmann).

Buch-Tipp: Die vergessene Stadt. Herrscher der drei Reiche. Die Zauberschiffe 05 + 06. toll, einfach gut. Habe mir das Buch vorbestellt, es letzten Freitag bekommen und das Wochenende damit verbracht bis ich es durch hatte. Es lässt einfach einen nicht los. . . Wer die Vorgeschichte kennt, muss den Schluss auch lesen. Dieser arrogante Drache nervt schon etwas, aber ansonsten wachsen alle anderen Charaktere mit der Geschichte mit...

Stadtbezirke

Die Stadt Köln gliedert in sich 88 Stadtteile (Veedel), die zu neun Stadtbezirken zusammengefasst sind:

  1. Innenstadt: Stadtteile: Altstadt Nord, Altstadt Süd, Neustadt Nord, Neustadt Süd (linksrheinisch), Deutz (rechtsrheinisch)
  2. Rodenkirchen: Stadtteile: Bayenthal, Godorf, Hahnwald, Hochkirchen, Immendorf, Marienburg, Meschenich, Raderberg, Raderthal, Rodenkirchen, Rondorf, Sürth, Weiß, Zollstock (linksrheinisch)
  3. Lindenthal: Stadtteile: Braunsfeld, Junkersdorf, Klettenberg, Lindenthal, Lövenich, Marsdorf, Müngersdorf, Sülz, Weiden, Widdersdorf (linksrheinisch)
  4. Ehrenfeld: Stadtteile: Bickendorf , Bocklemünd , Ehrenfeld, Mengenich , Neuehrenfeld , Ossendorf , Vogelsang (linksrheinisch)
  5. Nippes: Stadtteile: Bilderstöckchen , Longerich , Mauenheim , Niehl, Nippes, Riehl, Weidenpesch (linksrheinisch)
  6. Chorweiler: Stadtteile: Blumenberg , Chorweiler , Esch/Auweiler , Fühlingen , Heimersdorf , Lindweiler, Merkenich , Pesch , Roggendorf/Th. , Seeberg , Volkhoven/Weiler , Worringen (linksrheinisch)
  7. Porz: Stadtteile: Eil, Elsdorf, Ensen, Gremberghoven, Grengel, Langel, Libur, Lind, Poll, Porz, Urbach, Wahn, Wahnheide, Westhoven, Zündorf (rechtsrheinisch)
  8. Kalk: Stadtteile: Brück , Höhenberg , Humboldt/Gremberg , Kalk , Merheim , Neubrück , Ostheim , Rath/Heumar , Vingst (rechtsrheinisch)
  9. Mülheim: Stadtteile: Buchforst , Buchheim , Dellbrück , Dünnwald , Flittard, Höhenhaus , Holweide , Mülheim , Stammheim (rechtsrheinisch)
Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für Rom. Besser als jeder Reiseführer Das Buch war für mich eine Offenbarung. Als Italienischdozentin und Romliebhaberin habe ich es verschlungen. Obwohl ich schon viel über Rom gelesen habe und ein Jahr lang selbst das Glück hatte, die Stadt und ihre Einwohner vor Ort in ihrem Alltag auf mich wirken zu lassen, gab mir das Buch noch zahlreiche, gut recherchierte...

Geschichte

Köln Beschreibung
Köln Beschreibung
Köln. Holzschnitt aus der "Chronica van der hilligen stat van Cöllen. Cöllen 1499.

Köln ist die älteste der deutschen Großstädte: Der Name Köln, zur Römerzeit Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), geht auf die römische Kaiserin Agrippina zurück. Die Gattin von Claudius wurde am Rhein geboren und ließ "Colonia Agrippina" in dem Jahre 50 n. Chr. zur Stadt erheben. In der Römerzeit war es Statthaltersitz der Provinz Germania Inferior. Um 80 n: Chr. erhielt Köln mit der Eifelwasserleitung eine der längsten römischen Aquädukte überhaupt. Die Römer befestigten Köln mit einer Stadtmauer, deren Reste heute noch zu sehen sind.

Seit dem 12. Jahrhundert hat Köln neben Jerusalem, Byzanz und Rom die Nennung "Sancta" in dem Stadtnamen: "Sancta Colonia Dei Gratia Romanae Ecclesiae Fidelis Filia" -- Heiliges Köln von Gottes Gnaden, der römischen Kirche getreue Tochter.

Mit der Besetzung durch die französischen Truppen 1794 während der Französischen Revolution endet die Geschichte des "Heiligen Köln". In dem Jahre 1815 wird die Stadt Köln und das Rheinland dem Königreich Preußen einverleibt. Köln wird in dem Laufe der folgenden Jahrzehnte neben Berlin zur größten und wichtigsten Stadt in Preußen. In dem Jahre 1880 wird der 632 Jahre andauernde Bau des Kölner Doms endlich abgeschlossen - immerhin vorübergehend, denn auch heute noch sind Reparaturarbeiten nachdem Zweiten Weltkrieg und wegen Umweltschäden am Gestein erforderlich.


Köln Beschreibung
Köln Beschreibung
Köln 1945

Im Zweiten Weltkrieg wird die Stadt durch Flächenbombardements zu über 90  Prozent zerstört; die Einwohnerzahl sinkt von ehemals 800 Tausend auf 40.000. Erst 1959 erlangt Köln wieder die Einwohnerzahl der Vorkriegszeit.

Im Jahr 1975 erreicht Köln durch die Gebietsreform eine Einwohnerzahl von mehr als einer Million und ist für einige Zeit neben Berlin, Hamburg und München die vierte Millionenstadt Deutschlands. Mit der Ausgliederung Wesselings 1976 sinkt die Einwohnerzahl jedoch wieder unter die Millionengrenze.

Bis auf Deutz gehörten die rechtsrheinischen Stadtbezirke Kölns bis 1802 zu dem Herzogtum Berg; sie waren daher überwiegend reformierter Konfession. Die heutige Innenstadt (ohne Deutz) bildete die freie Reichsstadt Köln, die übrigen Stadtbezirke waren Teil des Kurfürstlichen Erzstifts Köln; beide blieben katholisch.

Siehe auch: Geschichte Kölns. Dieser Artikel enthält auch zwei Tabellen zu den Eingemeindungen und zur Einwohnerentwicklung der Stadt.

Buch-Tipp: Im Schatten des Palazzo Farnese. EIN KLASSE DEBÚT Bereits FRED VARGAS erster Kriminalroman strahlt den Charme aus und birgt die Suchtgefahr ihrer späteren Serie um Kommissar Adamsberg. DIE STORY: Einem bekannten Pariser Kunsthistoriker, Henri Valhubert, wird eine bislang unbekannte Michelangelo-Zeichnung angeboten. Sie kann eigentlich ca. aus der Vatikanischen Bibliothek gestohlen...

Religionen

Die Verteilung der Bevölkerung Kölns auf die einzelnen Bekenntnisse stellte sich am 31.12.2003 wie folgt dar:

  • Römisch-Katholisch: 433.905 (= 42,5 %) Einwohner
  • Evangelisch: 183.509 (= 18,0 %) Einwohner
  • Sonstiges: 402.702 (= 39,5 %) Einwohner
Buch-Tipp: Level 4. Die Stadt der Kinder. Ein Computerkrimi aus der Level-4-Serie lange her, gleicher Eindruck Es ist jetzt schon 6 Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe und natuerlich vergisst man da so manches Detail. Dafuer erinnere ich mich aber lebhaft daran wie sehr ich dieses Buch geliebt habe. Es ist eine sehr fantasievolle Geschichte ueber einige Kinder, deren liebstes Computerspiel Realitaet wird, und die sich...

Katholische Kirche

In Köln entstand wahrscheinlich bereits am Ende des 2. Jahrhunderts eine christliche Gemeinde. Doch wurde die Stadt nachweislich in dem Jahre 313 Sitz eines Bistums, das von Karl dem Großen zu dem Erzbistum erhoben wurde. Dieses Erzbistum war bis 1802 eines der geistlichen Territorien des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation. Der Erzbischof war zugleich einer der Kurfürsten. Daher hatte die Katholische Kirche in der Geschichte der Stadt Köln immer eine besondere Rolle. 1288 wurde Köln Freie Reichsstadt und gehörte danach nicht mehr zu dem Kurfürstentum. 1525 wurde der Sitz des Kurfürstentums nach Bonn verlegt. Die Reformation konnte keinen Fuß fassen, wenngleich es an verschiedenen Gegenden des Kurfürstentums reformatorische Tendenzen gab. Innerhalb der Stadt Köln konnten Protestanten in dem Gegensatz zu dem Kurfürst-Erzbistum Köln bis zu dem Einmarsch der Franzosen 1794 keinen öffentlichen Gottesdienst abhalten. Die katholischen Pfarreien der Stadt gehörten anfangs zu dem Archidiakonat des Dompropstes. 1802 wurde das Erzbistum Köln zunächst aufgehoben, die Pfarreien gehörten danach zu dem Bistum Aachen, doch wurde das Erzbistum 1821 beziehungsweise 1825 in anderem Zuschnitt neu errichtet. Köln wurde wieder Sitz eines Erzbischofs und ist somit bis heute Hauptort einer der sieben Kirchenprovinzen Deutschlands. Heute sind rund die Hälfte der Einwohner Kölns katholisch. Die Pfarrgemeinden der Stadt bilden das "Stadtdekanat Köln", das aus den Dekanaten Köln-Mitte, Dünnwald, Ehrenfeld, Lindenthal, Mülheim, Nippes, Porz, Rodenkirchen und Worringen besteht. Die über 300 Kirchen, Klöster und Stifte, wie auch die berühmte Gottestracht an Fronleichnam, zeugen auch heute noch von einem reichen und volkstümlichen katholischen Leben in Köln. Neben verschiedenen Museen unterhält die Katholische Kirche in Köln zahlreiche Schulen und soziale Einrichtungen. Vielfältige Konzerte, Ausstellungen und Fortbildungsmöglichkeiten bereichern das kulturelle Leben Kölns erheblich.

Siehe auch: Kölner Alexianer, Cellitinnen, Liste der Erzbischöfe von Köln, Liste der Kölner Weihbischöfe, Liste der Kölner Generalvikare, Liste der Kölner Offiziale, Adolph Kolping

Buch-Tipp: Mord auf Raten. Kriminalroman Spannender Krimi, den man nicht aus der Hand legen möchte "Mord auf Raten" war der erste Buch, das ich vom Autor "Andreas Franz" gelesen hatte. Ich hätte es mir selbst wahrscheinlich nie gekauft, da mich das Cover nicht wirklich anspricht und ich auch beim Titel nicht wirklich Interesse zeigte. Das war auch der Grund, dass ich dieses Buch anfangs...

Evangelische Kirche

Wie bereits erwähnt, wurden protestantische Bewegungen innerhalb der Stadt Köln stark unterdrückt. Dennoch gab es vereinzelt protestantische Gemeindeglieder, die von Pfarrern aus Mülheim seelsorgerisch betreut wurden. Nach Auflösung des Kurfürstentums Köln 1802 beziehungsweise Aufhebung der Reichsfreiheit konnte die erste evangelische Gemeinde gebildet werden. Sie erhielt die seinerzeit säkularisierte Antoniterkirche für ihre Gottesdienste. Später entstanden weitere evangelische Gemeinden. Nachdem Köln ab 1815 preußisch wurde, gehörten die Gemeinden zur Evangelischen Kirche in Preußen beziehungsweise deren rheinischen Provinzialkirche. Aus dieser Provinzialkirche ging nachdem 2. Weltkrieg die Evangelische Kirche im Rheinland hervor. Innerhalb dieser Landeskirche gehören die Kirchengemeinden Köln zu den Kirchenkreisen Köln-Mitte, Köln-Nord, Köln-Rechtsrheinisch und Köln-Süd. Die Kirchenkreise umfassen teilweise jedoch auch Gemeinden außerhalb der Stadt Köln.

Buch-Tipp: Märchenmond. Bild am Sonntag-Fantasy-Bibliothek Band 1 Ich habe ja schon viel von Hohlbein gelesen aber das war mit Abstand der beste. Eigentlich dachte ich, sei ich aus dem Alter der Märchen schon lange raus. Aber dieses Buch ist so faszinierend geschrieben, daß ich es nicht aus der Hand legen konnte. Absolut schön geschrieben. Man versinkt in eine völlig andere Welt und kann vom nicht stets so...

Andere christliche Gemeinschaften

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Köln jedoch eine Vielzahl von Freikirchen und sonstigen christlichen Gruppierungen und Gemeinden. Viele davon sind Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Köln" (http://ack-koeln.kirche-koeln.de/) oder haben dort immerhin Gaststatus. Mitglieder beziehungsweise Gäste sind unter anderem Alt-Katholiken [1] (http://koeln.alt-katholisch.de), Apostelamt Christi, Armenisch-Apostolische Kirche, Äthiopisch-Orthodoxe Kirche, Church of England (Anglikaner), Christian Science Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten) und Brüdergemeinde, Evangelisch-methodistische Kirche, Evangelisch-lutherische Gemeinde (SELK), Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands, Freie evangelische Gemeinde Lindenthal und Mülheim, Griechisch-Orthodoxe Metropolie, Die Heilsarmee, Herrnhuter Brüdergemeine, Japanische Evangelische Gemeinde Köln/Bonn, Neuapostolische Kirche, Niederländisch-Reformierte Kirche in Deutschland, Römisch-Katholische Kirche, Ukrainisch-Orthodoxe Kirche und Ungarisch-Reformierte Gemeinde.

Islam

Wegen des hohen Anteils von Einwanderern aus der Türkei und ihrer Nachkommen sowie wegen der zentralen Lage in der Mitte der alten Bundesrepublik richteten die wichtigsten türkisch-islamischen Organisationen ihren Sitz in Köln und Umgebung (Kerpen) ein. In Köln gibt es derzeit (Stand August 2004) 9 Moscheen. Siehe dazu auch html Moscheen-Verzeichnis NRW (http://www.islam.de/?site=muslimfuehrer/moscheeadressen&di=218_nordrhEinwohner).

Politik

In römischer Zeit leitete der Admiral der Rheinflotte die städtische Verwaltung. Später wurde die römische Munizipalverfassung eingeführt. Als Sitz des Erzbistums erlangte der Erzbischof später die vollständige Machtausübung in Köln. Doch versuchte die Stadt, sich vom Erzbischof zu lösen, was ihr schließlich in dem 13. Jahrhundert gelang (ab 1288 Freie Reichsstadt). Bereits ab 1180 ist auch ein Rat der Stadt nachweisbar. Ab 1396 waren die 22 Gaffeln das politische Rückgrat der Stadtverwaltung. Sie wählten den 36köpfigen Rat, der wiederum 13 Personen hinzuwählen konnte. Die Zusammensetzung des Rates wechselte halbjährlich, im jeweils die Hälfte der Mitglieder ersetzt wurde. Der Rat wählte jährlich 2 Bürgermeister. Nach der französischen Besatzung 1794 wurde 1798 die Munizipalverfassung eingeführt. Nach dem Übergang an Preußen 1815 wurde Köln 1816 eine kreisfreie Stadt und gleichzeitig Sitz eines Landkreises, der erst bei der Kreisreform 1975 aufgelöst wurde. An der Spitze der Stadt stand seit 1815 ein Oberbürgermeister, ferner gab es zusätzlich einen Rat. 1856 wurde die preußische Städteordnung der Rheinprovinz eingeführt.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" genannt. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Desweiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt. Dem Oberbürgermeister stehen vier weitere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zur Seite, die von den stärksten Fraktionen des Rates gestellt werden. Siehe auch Liste der Oberbürgermeister von Köln.

Rat der Stadt Köln

Im Kölner Stadtrat sitzen 90 Ratsfrauen und Ratsherren. Der direkt gewählte Oberbürgermeister hat Stimmrecht und leitet die Sitzungen. Derzeit sitzen in dem Kölner Rat die CDU (29 Mitglieder), SPD (28 Mitglieder), Bündnis 90/Die Grünen (15 Mitglieder), FDP (7 Mitglieder), die Bürgerbewegung pro Köln (4 Mitglieder), die PDS (3 Mitglieder), das Kölner Bürger Bündnis (2 Mitglieder), REP (1 Mitglied) sowie die Liste "gemeinsam gegen Sozialraub" (1 Mitglied). Der Rat besitzt 19 Ausschüsse, eine Seniorenvertretung und einen Ausländerbeirat.

Dass der Kölner Klüngel in dem Dunstkreis des Kölner Rathauses erfunden wurde, lässt sich ca. schwer belegen, obwohl es in der Kölner Politik zahlreiche Beispiele für seine Anwendung gegeben hat.

Bezirksvertretungen

In jedem der neun Stadtbezirke wird alle fünf Jahre eine Bezirksvertretung gewählt. Diese vertreten die Interessen der Bezirke und der dazu gehörenden Stadtteile gegenüber dem Stadtrat.

Wappen

Das Wappen von Köln zeigt den doppelköpfigen Reichsadler , der Schwert und Zepter hält. Der Adler hat zwei Köpfe, da der römische Kaiser zugleich der deutsche König war: Köln gehörte bereits seit 1475 zu dem Hl. Römischen Reich Deutscher Nation. Köln war neben Lübeck Mitbegründerin der Deutschen Hanse, der Schild trägt daher die Farben der Hanse: Rot und Weiß. Die drei Kronen sind seit dem 12. Jahrhundert das Hoheitszeichen der Stadt und erinnern an die Heiligen Drei Könige, deren Reliquien 1164 als Geschenk des Kaisers Friedrich I. Barbarossa nach Köln gebracht wurden. Die elf schwarzen Tropfen (oder Flammen, in Köln spricht man von Tränen) zieren seit dem 16. Jahrhundert das Stadtwappen und erinnern an die Heilige Ursula , eine Engländerin, die der Legende nach zusammen mit ihren elf jungfräulichen Gefährtinnen auf der Rückfahrt von einer Pilgerreise nach Rom von Attila und den Hunnen in Köln ermordet wurde. Über die Jahre wurden alle Gebeine die in und um Köln gefunden wurden (in der Regel römische Grabmäler, die üblicherweise an Straßen angelegt wurden) zu den elf jungfräulichen Gebeinen gelegt und somit hat Köln das größte Gebeinhaus nördlich der Alpen. Man sprach darum von den 11 Tausend jungfräulichen Gefährtinnen.

Städtepartnerschaften

Durch die eingemeindeten Städte und Gemeinden übernahm Köln auch deren partnerschaftliche Beziehungen und zwar mit den Städten Benfleet (England), Igny (Frankreich), Brive la Gaillarde (Frankreich), Dunstable (England), Eygelshoven (Niederlande) und Hazebrouck (Frankreich).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im Mittelalter wurde Köln zu einem bedeutenden kirchlichen und zu einem wichtigem künstlerischen und edukativen Zentrum. Der Kölner Dom, die größte gotische Kirche in Nordeuropa, wurde 1996 zu dem Weltkulturerbe erklärt; er ist das Hauptwahrzeichen der Stadt und dient als inoffizielles Symbol. Köln wurde in dem Zweiten Weltkrieg schwer zerstört. Heute ist Köln auch eine kulturelle Metropole mit vielen wichtigen Museen, Galerien, Kunstmessen sowie lebendigen Kunst- und Musikszenen.

Theater und Musik

In Köln sind zahlreiche Theater ansässig. Die Stadt ist Träger der "Bühnen der Stadt Köln" mit Schauspielhaus und Opernhaus (gegründet 1822). Weitere bekannte Bühnen sind: Arkadas Theater, ARTheater, Atelier Theater, Casamax Theater, Cassiopeia Theater, COMEDIA, Freies Werkstatt Theater, Gloria Theater, Horizont Theater, Kölner Künstler Theater, Musical Dome, Piccolo-Theater, Puppentheater Lapislazuli, Studiobühne Köln, Theater am Dom, Theater am Sachsenring, theater der keller, Theater in dem Bauturm, theater in dem hof, Theater Tiefrot, TheaterHaus Köln und das Volkstheater Millowitsch.

In Köln sind auch berühmte Sinfonie- und Kammerorchester zuhause. Das Gürzenich-Orchester wurde 1857 anlässlich der Einweihung des gleichnamigen Kölner Konzertsaals als Nachfolgeorganisation der "Musikalischen Gesellschaft" gegründet. Seit 1888 ist die Stadt Träger des Orchesters. Es spielt in der Oper Köln und gibt auch zahlreiche Konzerte, zu dem Beispiel in der Kölner Philharmonie. Bekannte Musikdirektoren des Orchesters waren Konradin Kreutzer, Hermann Abendroth und Günter Wand.
Das zweite berühmte Sinfonieorchester ist das "WDR-Sinfonie-Orchester". Dieses Orchester wurde 1945 als Nachfolgeeinrichtung des 1926 gegründeten Orchesters des Reichssenders Köln gegründet. An Kammerorchestern sind zu bezeichnen: "Camerata Köln" (gegründet 1976), Capella Clementina (gegründet 1964 als "Kölner Kammerorchester"), "Cappella Coloniensis" (in Trägerschaft des WDR), "Collegium Aureum" (gegründet 1964), "Concerto Köln" (gegründet 1985) und "Musica Antiqua Köln" (gegründet 1973).

An berühmten Chören sind zu erwähnen: Kölner Kammerchor, gegründet 1970 von Peter Neumann und der Kölner Rundfunkchor, gegründet 1955.

Museen

Unter den zahlreichen Kölner Museen mit hochkarätigen Sammlungen sind insbesondere das Museum Ludwig (Gegenwartskunst), das Wallraf-Richartz-Museum (Kunst des Mittelalters bis 19. Jahrhundert) sowie das Römisch-Germanische Museum (Kunst-, Schmuck und Altagsgegenständen aus der römischen und merowingischen Epoche) zu erwähnen.

Weitere Museen in Köln:

  • Agfa Photo-Historama
  • Museum für Angewandte Kunst
  • Museum für Ostasiatische Kunst (Kunst und Kunsthandwerk aus Japan, China und Korea)
  • Museum Schnütgen (Kirchenschätze)
  • Kölnisches Stadtmuseum (Stadtgeschichte)
  • Rautenstrauch-Joest Museum (Völkerkunde)
  • Deutsches Sport- und Olympiamuseum [2] (http://www.sportmuseum-koeln.de/)
  • Imhoff-Stollwerck-Museum (Schokoladenmuseum) [3] (http://www.schokoladenmuseum.de)
  • Geldgeschichtliches Museum
  • Käthe Kollwitz Museum [4] (http://www.kollwitz.de/)
  • Diözesanmuseum Köln [5] (http://www.kolumba.de)

Weblinks zu Museen in Köln: http://www.museenkoeln.de/

Karneval

Der weltberühmte Kölner Karneval - die "fünfte Jahreszeit" - beginnt am 11.11. um 11:11 Uhr auf dem "Alter Markt" und geht bis zu dem Aschermittwoch mit der Nubbelverbrennung und dem traditionellen Fischessen. In dieser Zeit finden Sitzungen und Bälle mit ausgelassenem Karnevalprogramm statt. Neben diesem "offiziellen" Karneval, der seine Anhängerschaft überwiegend in dem älteren und konservativerem Publikum findet, gibt es den Straßen- und Kneipenkarneval mit überwiegend jüngeren Karnevalisten.

Bauwerke

Köln Beschreibung
Köln Beschreibung
Blick auf Kölner Dom und Hohenzollernbrücke bei Nacht

Bedeutende Kölner Kirchenbauwerke sind der Kölner Dom mit dem Dreikönigsschrein (spätes 12.Jh./1.H.13.Jh.) sowie zwölf romanische Kirchen (St. Severin, St. Maria Lyskirchen , St. Andreas, St. Aposteln , St. Gereon , St. Ursula, St. Pantaleon, St. Maria in dem Capitol , Groß-St. Martin , St. Georg, St. Kunibert und St. Cäcilien ).

Reste römischer Bauwerke finden sich in dem gesamten Innenstadtbereich, teilweise unterirdisch in Parkhäusern, Kellern oder, mit einem Aufzug erreichbar, unter dem Kölner Rathaus. Oberirdisch können Reste der römischen Stadtmauer, zu dem Beispiel der Römerturm besichtigt werden.

Teile der mächtigen mittelalterlichen Stadtmauern sind ebenfalls erhalten, darunter auch mehrere Stadttore wie das Eigelsteintor , das Severinstor das Hahnentor oder die Ulrepforte . Die malerische Kölner Altstadt (Martinsviertel) besteht ca. noch zu dem Teil aus mittelalterlicher Bausubstanz, viele Gebäude wurden mehr oder weniger stilgerecht wieder aufgebaut. Der mittelalterliche Straßenverlauf ist aber weitgehend erhalten, und die historischen Namen seiner Straßen und Plätze weisen auf die frühere Funktion der Orte hin.

Der Festungsring liegt in den heutigen äußeren Stadtbezirken und diente der Stadtbefestigung der preußischen Zeit.

Die beeindruckende Bogenbrücke Hohenzollernbrücke über den Rhein ist die am meisten befahrene Eisenbahnbrücke Europas. Weitere sehenswerte Rheinbrücken sind die

  • Rodenkirchener Brücke (Hängebrücke für die A 4)
  • Südbrücke (Bogenbrücke für Züge)
  • Severinsbrücke (Schrägseilbrücke für Stadtbahn, Autos und Fußgänger)
  • Deutzer Brücke (Balkenbrücke für Stadtbahn, Autos und Fußgänger)
  • Zoobrücke (Kastenträgerbrücke für Autos und Fußgänger)
  • Mülheimer Brücke (Hängebrücke für Stadtbahn, Autos und Fußgänger)

Ein modernes Wahrzeichen von Köln ist der Fernmeldeturm Colonius.

Parks

Köln Beschreibung
Köln Beschreibung
Der botanische Garten Flora

Köln besitzt linksrheinisch zwei Grüngürtel - den inneren und den äußeren. Der innere Grüngürtel ist sieben Kilometer lang, mehrere hundert Meter breit und hat eine Fläche von 120 ha. Der innere Festungsgürtel der Stadt musste nachdem Ersten Weltkrieg in dem Rahmen der Versailler Verträge abgerissen werden, so dass hier diese große städtische Grünanlage entstehen konnte. Durch Aufschüttung von Trümmern des Zweiten Weltkrieges entstand in dem inneren Grüngürtel der heute dicht bewachsene 25 Meter hohe Herkulesberg - in dem Volksmund "Monte Klamotte" genannt. Der innere Grüngürtel beherbergt 25 Baumarten, Wiesen und mehrere Wasserflächen.

Der äußere Grüngürtel entstand ebenfalls nachdem Wegfall einer militärischen Anlage, des äußeren Festungsringes. Die zu dem Teil baumbestandene größte Kölner Grünanlage sollte ursprünglich fast die gesamte Stadt umschließen, was aus wirtschaftlichen Gründen nie realisiert wurde. Dennoch entstanden in den 20er Jahren 800 ha Grünfläche.

Der 5 ha (ursprünglich: 11 ha) große Stadtgarten ist der älteste und sicher auch einer der schönsten Parks in Köln. Die 175 Jahre alte Anlage wurde als Landschaftspark angelegt und besitzt seit über 100 Jahren auch ein Restaurant mit Biergarten. Dort ist heute auch ein Jazzclub zu finden.

Im über hundert Jahre alten Volksgarten in dem Kölner Süden finden in der warmen Jahreszeit nächtelange Grill-Happenings statt, zu denen sich häufig Trommler und andere Instrumentalisten einfinden. Auch Klein- und Straßenkünstler sind hier zu finden. Auch ist der Park Ort für kulturelle Veranstaltungen, so werden beispielsweise in der Orangerie Theaterstücke aufgeführt.

Die am Aachener Weiher auf einer Anhöhe gelegene Grünflache ist ebenfalls ein beliebter Treffpunkt für Studenten und Junggebliebene. Der beliebte Park ist ein geschichtsträchtiger Ort. Der sanfte Hügel ist in dem wahrsten Sinne des Wortes ein Schutthaufen der Geschichte: Darunter liegen die Trümmer des Zweiten Weltkriegs. Seit dem 07.08.2004 erinnert ein neuer Name an die Opfer: Hiroshima-Nagasaki-Park.

Sehenswert sind auch der Kölner Zoo, der Botanische Garten Flora sowie der Thurner Hof.

Sport

Köln Beschreibung
Köln Beschreibung
Kölnarena 2001.

Das RheinEnergieStadion (Müngersdorfer Stadion) ist Kölns Fußballarena.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Kölner Karneval, weltbekannt
  • Kölner Lichter , Musik und Feuerwerk am Rhein
  • Christopher-Street-Day, kurz CSD, größte Lesben- und Schwulen-Parade in Deutschland, stets am 1. Wochenende in dem Juli
  • Ringfest, große Musikveranstaltung an den Kölner Ringen mit freiem Eintritt
  • Köln-Marathon, international besetzte Veranstaltung in dem September (Läufer, Handbiker, Inliner)
  • Internationales Köln Comedy Festival mit 120 Veranstaltungen

Kulinarische Spezialitäten

Weitere Attraktionen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Stadt Köln ist verkehrsmäßig gut angeschlossen. In dem Südosten des Stadtgebiets, in dem Stadtbezirk Porz, befindet sich der Flughafen Köln-Bonn, einer der größten Flughäfen Deutschlands, der seit 1994 den Namen Konrad-Adenauer-Flughafen trägt.

Folgende Bundesautobahnen führen durch das Stadtgebiet oder dicht daran vorbei (Autobahnring):
A 1 Trier-Köln-Dortmund, A 3 Frankfurt am Main-Köln-Oberhausen, A 4 Aachen-Köln-Olpe, A 57 Köln-Duisburg, A 59 Bonn-Köln-Düsseldorf und A 555 Bonn-Köln. Durch das Stadtgebiet führen ferner die Bundesstraßen 8, 9, 51, 55, 59, 264 und 265.

Der Kölner Hauptbahnhof ist die westliche Drehscheibe Deutschlands des internationalen Schienenfernverkehrs. Von hier führen Bahnlinien in alle Richtungen und zwar nach Trier (Eifelbahn), Aachen, Mönchengladbach, Neuss (linksrheinisch), Düsseldorf (rechtsrheinisch), Wuppertal, Bergisch Gladbach, Gummersbach, Siegen und Frankfurt am Main sowie je eine linksrheinische (nach Bonn) und eine rechtsrheinische Bahnlinie in Richtung Süden.

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen S-Bahn-Linien sowie Stadt- beziehungsweise U-Bahn- und Buslinien der Kölner Verkehrs-Betriebe AG sowie Buslinien anderer Verkehrsgesellschaften. Alle Verkehrsmittel in Köln sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) benutzbar. Dieser ist mit dem benachbarten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr verzahnt.

Eine Besonderheit ist die Rheinseilbahn, die einzige Seilbahn zur Überquerung eines Flusses in Deutschland.

Öffentliche Einrichtungen

Köln ist Sitz zahlreicher Institutionen, Einrichtungen und überregional bekannter Vereine sowie Behörden und Körperschaften des öffentlichen Rechts, darunter

Hochschulen

  • Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln, Webseite (http://www.uni-koeln.de). Die in dem 14. Jahrhundert gegründete Universität wurde 1798 geschlossen und nachdem Ersten Weltkrieg erneut gegründet
  • Fachhochschule Köln, Claudiusstr. 1, 50678 Köln, Webseite (http://www.fh-koeln.de/) - Die Fachhochschule entstand 1971 durch Zusammenschluss mehrerer Fachhochschulen und Ingenieurschulen und ist heute die größte Fachhochschule Deutschlands. Seit 1995 gehört auch die ehemalige "Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen" dazu, die 1949 als "Bibliothekar-Lehrinstiut des Landes NRW" gegründet und 1982 in eine Fachhochschule umgewandelt worden war.
  • Rheinische Fachhochschule Köln, Hohenstaufenring 16-18, 50674 Köln, Webseite (http://www.rfh-koeln.de/) - Die private Hochschule wurde 1971 errichtet und steht in der Tradition der "Rheinischen Ingenieurschule für Maschinenwesen".
  • Deutsche Sporthochschule Köln , Carl-Diem-Weg 6, 50933 Köln, Webseite (http://www.dshs-koeln.de/) - Die einzige Sporthochschule Deutschlands wurde 1947 gegründet und führt die Tradition der "Deutschen Hochschule für Leibesübungen Berlin" fort.
  • Hochschule für Musik Köln , Dagobertstr. 38, 50668 Köln, Webseite (http://www.mhs-koeln.de/) - Die Musikhochschule ist eine der größten und traditionsreichsten Musikhochschulen Deutschlands. Gegründet in dem 19. Jahrhundert war sie von 1972 bis 1987 Teil der "Hochschule für Musik Rheinland", seither trägt sie ihren heutigen Namen. Einige Einrichtungen dieser Hochschule befinden sich auch in Aachen und Wuppertal.
  • Kunsthochschule für Medien Köln, Peter-Welter-Platz 2, 50676 Köln, Webseite (http://www.khm-koeln.de/) - Die Hochschule ist die einzige Kunsthochschule für alle audiovisuellen Medien in Deutschland
  • Katholische Fachhochschule NW Abt. Köln, Wörthstr. 10, 50668 Köln, Webseite (http://www.kfhnw.de/koeln/hochschule.php/) - Die 1971 aus 14 höheren Fachschulen für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Heilpädagogik sowie einem Institut für Religionspädagogik in Trägerschaft der katholischen Erz- beziehungsweise Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn gegründete Fachhochschule verfügt neben Köln noch weitere Abteilungen in Aachen, Münster und Paderborn.
  • Internationale Filmschule Köln , Werderstr. 1, 50672 Köln, Webseite (http://www.filmschule.de) - Diese in dem Jahr 2001 gegründete private Hochschule bietet dreijährige Ausbildungsgänge in den Bereichen Regie, Filmproduktion und Drehbuch an, an deren Ende ein Bachelor-Abschluss steht. Daneben werden einjährige Weiterbildungsprogramme in anderen Bereichen wie etwa Filmschnitt, Animation und mehr angeboten.

Forschung

Ansässige Unternehmen

Medien

Fernsehen

Köln ist auch eine bedeutende Medienstadt Deutschlands. Am Appellhofplatz in der Kölner City befindet sich der Sitz des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Seine Fernseh- und Hörfunkstudios befinden sich an mehreren Orten in dem Stadtgebiet. Das Kölner Funkhaus des DeutschlandRadio befindet sich am Raderberggürtel 40. Hier wird das Hörfunkprogramm Deutschlandfunk produziert und ausgestrahlt.

Auch die privaten Fernsehsender RTL Television, SuperRTL , N-TV und VIVA haben in Köln ihren Sitz und ihre Studios. Ferner bestehen die Kölner Journalistenschule und die RTL-Journalistenschule .

Des Weiteren haben die Produktionsfirmen Brainpool, Bonito TV und Endemol Deutschland ihre Studios in Köln. Weitere Studios, wie die der MMC Produktionsfirma, befinden sich in der Nachbargemeinde Hürth.

Bekannte Fernsehproduktionen:

Presse

An Tageszeitungen erscheinen der Kölner Express (mit Lokalausgaben in Bonn und Düsseldorf), der Kölner Stadt-Anzeiger und die Kölnische Rundschau; tägliche Kölner Lokalteile finden sich in der "taz" und der "Bild". Das "StadtRevue Köln Magazin" und die "Kölner Illustrierte" sind Monatszeitschriften.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Köln hat zur Zeit dreiundzwanzig Ehrenbürger. Siehe hierzu die Liste der Ehrenbürger von Köln. In dem Juni 2002 hat der "Initiativkreis alternative Ehrenbürgerschaft" mit dem katholischen Pfarrer Franz Meurer erstmals einen alternativen Ehrenbürger Kölns ernannt.

Söhne und Töchter der Stadt

Bedeutende Persönlichkeiten Kölns sind in der Liste der Söhne und Töchter der Stadt Köln und in der Liste der Erzbischöfe von Köln zu finden.

Literatur

  • Preußens Städte - Denkschrift zu dem 100jährigen Jubiläum der Städteordnung vom 19. November 1808; hrsg. in dem Auftrag des Vorstandes des Preußischen Städtetages von Prof. Dr. Heinrich Silbergleit, Berlin, 1908
  • Rheinisches Städtebuch; Band III 3. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - In dem Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1956
  • Bernhard van Treeck, Street Art Köln, 1996, Edition Aragon (Deutschland) ISBN 3-89535-434-1
  • Gerhard Curdes; Markus Ulrich: Die Entwicklung des Kölner Stadtraumes - Der Einfluss von Leitbildern und Innovationen auf die Form der Stadt. Dortmund, 1997

Siehe auch: Klingelpütz

Externe Verweise




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